das gehalt vor dem vorstellungsgespräch zu erfragen wollen, ist schon eine seltsame idee.
Auch wenn das eher unüblich ist, so kann die Frage VOR dem Gespräch schon einiges an Verwirrung und möglicherweise sogar Enttäuschung verhindern helfen.
Ich frage üblichweise vorher auch nicht, bin aber einmal dermaßen auf die Schnauze gefallen, dass ich hin und wieder doch versucht bin, diese Frage zu stellen.
Im besagten Fall hatte ich eine mehrstündige Anfahrt hinter mir und musste dann beim Gespräch erfahren, dass man für eine Leitungstätigkeit im IT-Bereich, bei der 50 Wochenstunden erwartet werden (ist ja in solchen Positionen nicht ünüblich), ein Festgehalt, welches nicht provisioniert wurde(!), von knapp 1300 Euro brutto im Auge hatte.
Und das, obwohl ich im Bewerbungsschreiben eine deutliche Gehaltsvorstellung angegeben hatte, die sich mehr als deutlich von der o.g. Summe unterschied.
Im Nachhinein durfte ich mich dann auch noch wochenlang um die verpulverten Anfahrtskosten streiten.
Also ganz so abwegig ist die Idee von 2nuts nicht. Unüblich, ja aber manchmal nicht verkehrt.
gerade bei der stellenausschreibung da oben, fällst du bei der frage sowieso schon mal durch. vielleicht haben sie dir auch deshalb keine antwort gegeben, weil sie dich sowieso nicht wollen
die suchen jemanden mit schon ausreichend kenntnissen und der auch wirklich gas geben will und geld verdienen will. da kannst du das fixum doch sowie so vergessen. was willst du damit?
Hab schon mehrere Projekte für andere im Non-Adult-Bereich programmiert. Also ich bin nicht so frustriert, dass ich mich dazu zwingen muss, nicht nach dem Gehalt zu fragen. Ich frage einfach. Die Welt kann so einfach sein.
Ich wollte jetzt ins Adult-Gewerbe aktiv einsteigen. Und die Anzeige von SEXMoney kam da sehr gelegen. Das ich eine Info nicht gekriegt habe, die für mich entscheidungsrelevant ist, ist sehr schade. Denn ich hab mich wirklich sehr für dieses Job-Angebot interessiert.
Quote:
du hast einfach eine komplett falsche einstellung! für was du die zeit investierst steht oben in der ausschreibung.
kein vernünftiger arbeitgeber wird dich noch in erwegung ziehen, wenn du mit so einer frage vor dem bewerbungsgespräch kommst.
Ich hab also ne falsche Einstellung, wenn ich wissen will, wieviel ein Arbeitgeber bereit ist mindestens zu bezahlen?
Ok, meine Frage mag vllt. für einige ungewöhnlich sein, aber ich bin gewöhnlich direkt. Ein Arbeitgeber, der mich nur aufgrund dieser direkten Frage ablehnen würde, wäre sowieso für mich der Falsche. Was also habe ich zu verlieren?
Quote:
übrigens ist dein ganzer post da komplett daneben.
Location: Da würdest du gern Leben, wirst es aber nie
Posts: 42
Wenn ich keine Klare Gehaltsvorgabe bekomme, bewerbe ich mich erst garnicht.
Ist aber jedem selber überlassen.
Der eine tut alles um einen Job zu bekommen.
Andere tun dafür kaum was und bekommen dennoch mehr als genug Jobs/Aufträge.
Kommt aber halt auch immer auf das Wissen/Können des Einzelnen an.
Generell finde ich allerdings eine Hybridlösung aus Festgehalt+Provison durchaus ansprechend, gerade für Neulinge, die nicht alles auf 1 Karte setzten mögen.
P.S. Auf das treffen in Berlin wart ich bisher immernoch @Sexmoney
Falls noch interesse vesteht am besten einfach mal durchbimmeln.
(Und nein, ich möcht mich nicht bewerben um eine Feststelle ;p)
Ich versteh nicht, was so schlimm daran sein soll, erfahren zu wollen, wieviel man in etwa verdienen würde. Eine ordentliche Bewerbung anzufertigen dauert 2 bis 3 Stunden. Für das Bewerbungsgespräch geht ein ganzer Tag drauf. Das ist ziemlich viel Zeit, um am Ende der Strecke zu erfahren, dass der Arbeitgeber zu wenig zahlt. Also was ist so schlimm dran direkt zu fragen? Es ist doch klar, dass ich in erster Linie arbeite, um Geld zu verdienen. Das weiss der Arbeitgeber auch, weshalb er mir die Frage, wenn er ein guter Arbeitgeber ist, nicht übel nimmt.
Und ich bin gerne bereit Zeit zu investieren, aber dann möchte ich auch wissen wofür ich sie investieren soll und ob es sich für mich überhaupt lohnt sie zu investieren. Man geht ja auch nicht zur erst besten Bank, eröffnet ein Konto, wird Kunde, um dann festzustellen, dass der Zins zu niedrig ist.
Natürlich kannst Du vorab schon mal fragen, aber dann mußt auch damit leben das du das Interesse vom Arbeitgeber komplett verzockt hast und sich somit ein Vorstellungsgespräch komplett erübrigt. Also was ist besser nicht zu fragen und etwas Zeit investieren, dafür aber ne Chance bekommen, oder gleich bleiben lassen, dann kannst dir allerdings die Zeit der Fragestellung nach dem Gehalt auch gleich sparen.
Natürlich kannst Du vorab schon mal fragen, aber dann mußt auch damit leben das du das Interesse vom Arbeitgeber komplett verzockt hast und sich somit ein Vorstellungsgespräch komplett erübrigt. Also was ist besser nicht zu fragen und etwas Zeit investieren, dafür aber ne Chance bekommen, oder gleich bleiben lassen, dann kannst dir allerdings die Zeit der Fragestellung nach dem Gehalt auch gleich sparen.
Moin HarryF,
ja, richtig. Ist abhängig vom Job, für den man sich bewirbt.
Edit: über die Qualität des Arbeitgebers müssen wir aber nicht reden, wenn er seine Entscheidung von einer solchen Frage abhängig macht.
es ist sehr wohl gerechtfertigt die verdienstfrage vor einem gespräch zu stellen.
normalerweise werden solche stellenausschreibungen von vorn herein mit dem genauen festgehalt ausgeschrieben. ich hab jahrelang auf festgehalt + provision gearbeitet.
der bewerber sollte vor einer bewerbung genau wissen wieviel festgehalt ihm zusteht, denn auch er muss rechnen.
es gibt leider gottes monate indem die dazu kommenden provisionen recht gering sind, das gibt es in jeder branche. im schnitt liegt das festgehalt bei den firmen zwischen 500 und 1000 euro, aber man findet auch firmen welche bis zu 1500 euro monatlich zahlen, es kommt dabei immer auf die höhe der provision an die ausgeschüttet wird. also je höher die provision um so geringer das festgehalt.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass SexMoney die Verdienstfrage kategorisch bis zum Vorstellungsgespräch ausgrenzt. Es kommt evtl. ein wenig darauf an, wie man diese Frage stellt.
Eine lapidare Mail nach dem Muster "Wie viel Kohle bekomme ich denn?" würde ich auch nicht beantworten. Eine ordentliche, formgerechte Mail, in der auch etwas über den Werdegang und die Erfahrung des Betreffenden steht und in der evtl. auch eine Gehaltsvorstellung enthalten ist, würde ich ggf. auch entsprechend beantworten.
Zu guter Letzt bleibt ja noch das gute alte Telefon. Ich könnte mir vorstellen, wenn man bei SM anruft und mit der entsprechenden Person spricht, kann man die gegenseitigen Vorstellungen auch abklopfen.
Es kommt ja auch immer darauf an, auf was für eine Stelle man sich bewirbt. Z.B. wird sicherlich kaum eine Stelle, die sich auf Ebene der Geschäftsleitung bewegt, mit Gehaltssummen ausgeschrieben. Hier erwartet man, dass der Bewerber seine Gehaltsvorstellungen in der Bewerbung zum Ausdruck bringt. Bei einfachen Stellen ist es hingegen eher üblich, zumindest das ungefähre Gehalt bereits bei Ausschreibung zu nennen.
Bei dieser Webmastersache jetzt, da gibt es wahrscheinlich einiges an Spielraum und wird auch von den Fähigkeiten des Bewerbers abhängig sein. Da kann man wahrscheinlich nicht mal eben sagen, es gibt genau so viel. Eine Angabe es gibt fest zwischen 500 und 2.000 Euro würde auch nicht sonderlich weiter helfen und den Bewerber nur entmutigen, wenn er hinterher nur 500 geboten bekommt.
Wenn man vorhat, sich auf eine Webmasterstelle zu bewerben, dann ist die Bewerbung ja durchaus zumindest in Teilen wiederverwertbar. Man muss sich die Arbeit also nicht immer neu machen. So gesehen muss man sich jetzt ja nicht für eine einzige Bewerbung 3 Stunden hinsetzen und das jedesmal aufs neue.
Wenn man vorhat, sich auf eine Webmasterstelle zu bewerben, dann ist die Bewerbung ja durchaus zumindest in Teilen wiederverwertbar. Man muss sich die Arbeit also nicht immer neu machen. So gesehen muss man sich jetzt ja nicht für eine einzige Bewerbung 3 Stunden hinsetzen und das jedesmal aufs neue.
Übrigens kann man gerade im Onlinebereich, vor allem wenn man sich um einen Posten als Webmaster bewirbt, auch sehr gut nur ein Anschreiben ohne die kompletten Bewerbungsunterlagen senden. Ich habe einmal eine derartige Initiativbewerbung in der Post gehabt. In dem Schreiben selber war eine Webseite genannt, zu der man nur via Passwort Zugang bekam. Das Passwort stand natürlich in der Bewerbung drin.
Auf der Webseite fand man dann alle relevanten Bewerbungsunterlagen incl. Projektliste mit Verlinkung. - Echt wunderbar und komfortabel. Absolut top und ist zumindest bei mir sehr gut angekommen. Hätte ich zu dem Zeitpunkt jemanden gebraucht, den hätte ich in jedem Fall zum Vorstellungsgespräch geladen und wenn der sich da nicht ganz dumm angestellt hätte auch eingestellt.